Ein wenig von der Mosel entfernt liegt Dhron am Taleingang des gleichnamigen Baches. Es ist ein Winzerdorf mit schönen Höfen, das sicher auch schon seit Römerzeiten besiedelt ist, auch wenn es nicht die spektakulären Funde wie Neumagen aufzuweisen hat.
Hier beginnt das Dhrontal, eines der wenig besuchten, reizvollen Hunsrücktäler. Einige Kilometer begleiten die Weinberge noch den Fluß und bilden ein lichtes, offenes Tal. Dann aber rückt der Wald bis an die Ufer und aus der Mosel- wird eine Hunsrücklandschaft.
Jetzt beschatten Bäume den kleinen Fluss und erst auf größerer Höhe weitet sich das Tal mit Wiesen und Äckern wieder.
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Bei Papiermühle erreicht die kleine Dhron ihre große Schwester. Sie hat einen Stausee, dessen Wasser zur Mosel umgeleitet wird und dort in Turbinen bei Leiwen Strom erzeugt.
Das Tal der kleinen Dhron ist die Heimat Stefan Andres, die er in seinem Roman "Der Knabe im Brunnen" meisterlich beschreibt.
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