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Geschichtsträchtig sind beide Teile des Doppelortes Kobern-Gondorf, aber Contrua (Gondorf) wird 562 von Venantius Fortunatus als einziger Ort in seinem Moselgedicht erwähnt.
Das eindrucksvolle Wasserschlösschen von der Leyen hat durch die Verkehrsentwicklung arg gelitten. Schon beim Eisenbahnbau im vorigen Jahrhundert wurden Teile des Baukomplexes zerstört, die neue Schnellstraße macht die Burg zum Doppeltor, durch das der Verkehr rauscht.
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Nicht weit davon steht die 1859-61 erbaute, in neoromanischen Stil nachempfundene Burg des Baron von Liebig mit Park und Nebengebäuden. Hier wurden 1878-90 eintausendvierhundert römische und fränkische Gräber mit unzähligen kostbaren Beigaben freigelegt.
Im Ortskern von Gondorf liegen reizvolle alte Fachwerkbauten und eine sehenswerte romanische Kirche.
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