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Mit Longuich und Kirsch sind zwei Orte zusammengewachsen, die vom Namen her römischen und keltischen Ursprungs sind. Longuich kommt vom lateinischen longus vicus = langes Dorf, Kirsch hieß früher cressiacum, ein latinisiertes keltisches Wort. Eine andere Deutung des Namens Longuich sagt allerdings, daß auch er keltischen Ursprungs und von lunc-wich = krummer Bach abgeleitet sei.
Der Doppelort liegt am Übergang von der erweiterten Talebene des Trierer Beckens zum engen Mäandertal, das den Charakter der Mosel bis zur Mündung in den Rhein bestimmt. Auf der gegenüberliegenden Seite des Flusses ziehen sich in günstiger Süd-Südwest-Lage die der Sonne zugeneigten Weinberge des Ortes den Hang hinauf.
An die römische Zeit erinnern die Reste der villa urbana, der städtischen Villa, deren Reste man direkt vor dem Ort gefunden hat und die teilweise restauriert wurden. Sie gehört in die Reihe luxuriöser Landsitze, die im Umkreis von Trier an mehreren Stellen gefunden wurden.
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Die Longuicher Anlage hatte etwa die Abmessungen von 110 x 28 m. Allein der Badekomplex umfaßte mehr als zehn Räume, mit Heißbad, Warmbad, Schwitzbad usw.
In die Zeit des Mittelalters führt die "Alte Burg" zurück. Große Teile des spätgotischen Rittersitzes sind zwar dem Zahn der Zeit zum Opfer gefallen, aber der historische Burgkeller und der renovierte Rittersaal sind erhalten und werden von einem Weingut als Restaurationsräume genutzt.
Longuich-Kirsch hat eine schöne Uferpromenade mit einer Anlegestelle für Motorboote und ist durch eine Brücke mit dem anderen Moselufer verbunden.
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