Moselkern

 

Verbandsgemeinde Cochem, Kreis Cochem-Zell,
593 Einwohner, 474 ha, davon 15 ha Weinbau und 172 ha Wald>

 

Ursprünglich nur Kern genannt, ist das Dorf, am Sonnenufer der Mosel und an der Mündung des Elzbaches gelegen, sicher seit keltischer Zeit besiedelt.

Auf der anderen Moselseite ragt steil und dunkel der Druidenstein über den Fluss, auf dessen Höhe schon vor der römischen Zeit ein keltisches Heiligtum gestanden haben soll. Über dem Ort ziehen sich die Weinberge bis zur Höhe und das wildromantische Elzbachtal führt zu den Burgen Eltz und Pyrmont. Über den Fluss hat schon der alte Ausonius sein Loblied gesungen: "... die glückliche Elz, das grüne, tiefe Waldtal mit den springenden Forellen und Lachsen im Wildwasser".
Das Original der Grabstelle steht heute im Landesmuseum in Bonn, Abgüsse sind vor der Moselkerner Kirche und an der Friedhofsmauer zu sehen.

Sie zeigen eine interessante Mischung christlicher und germanischer Stilelemente und Einflüsse der iro-schottischen Missionare jener Zeit.
Im Ort haben sich schöne Häuser erhalten, vor allem das Rathaus, das in seinen ältesten Teilen von 1535 stammt. Es wurde liebevoll restauriert und ist seit 1997 im Besitz der Gemeinde: Ein Musterbeispiel moselländischen Fachwerkbaus. In der Mauer des Erdgeschosses ist noch der Eisenring zu sehen, an dem bis zur französischen Revolution Rechtsbrecher festgebunden und dem Spott der Bevölkerung preisgegeben wurden.
Neben anderen Fachwerkbauten ist auch der kleine, romantische Bahnhof aus dem vorigen Jahrhundert sehenswert.

 

Aktivitäten in Moselkern

Wandern auf dem Moselsteig oder den Traumpfad Eltzer Burgpanorama